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Der FriedWald Bad Münstereifel
Mitten im Naturpark Nordeifel
Ein Maarsee, eine Kapelle und eine ungewöhnlich große Stechpalme geben dem FriedWald Bad Münstereifel seinen individuellen Charakter. Eingebettet in die Eifel-Landschaft sind vom Waldrand aus Wiesenflächen zu sehen, die sachte im Tal versinken.
Idyllisch liegt der FriedWald Bad Münstereifel oberhalb des Stadtteils Iversheim. Eiche, Hainbuche, Buche, Kirsche, Linden, Schwarzdornsträucher und eine gut zehn Meter hohe Stechpalme wachsen dort. Ein Maarsee gehört zu den landschaftlichen Attraktionen, die der FriedWald Bad Münstereifel bietet. Die Stechpalme (lat. Ilex) von besonders hohem Wuchs zieht immer wieder die Aufmerksamkeit der Wanderer auf sich. Zum Ort des Gedenkens hat sich im FriedWald Eifel auch die St.-Antonius-Kapelle entwickelt.
Ansteigende Höhen, kristallklare Bäche
Natur- und Wanderfreunden ist die Region um den schönen Laubmischwald ein Begriff, unter anderem wegen des romantischen Mühlenwanderwegs. Im und um das etwa 45 Hektar große FriedWald-Gebiet gibt es zahlreiche weitere Wanderwege, darunter drei Jakobswanderwege, die Pilger zum Grab des Apostels Jakobus nach Santiago de Compostela in Galicien führen. An der Spitze des FriedWalds treffen die Wege aufeinander. Einige Bäume sind daher mit der typischen Muschel als Wegezeichen markiert.
Wanderungen durch den "Münstereifeler Wald" führen über sanft ansteigende Höhen, vorbei an kristallklaren Bächen und saftigen Wiesen. Als einer der größten kommunalen Waldbesitzer Deutschlands betreibt die Stadt Bad Münstereifel naturgemäße Waldwirtschaft. Teile des Stadtwaldes sind FFH-Schutzgebiet und etwa vier Kilometer vom FriedWald entfernt gibt es kleinere Urwaldflächen.
Bad Münstereifel hat für Touristen und Kurzurlauber einiges zu bieten – Erholung pur ist garantiert. Kein Wunder, wurde Bad Münstereifel doch vor rund 80 Jahren zur Zentrale der Kneipp'schen Heilmethode in Westdeutschland erkoren. Die Kurstadt hat eine wunderschöne, mittelalterliche Altstadt, die noch von einer kompletten Stadtmauer umgeben ist. Überall in der Region gibt es historische Zeugnisse verschiedener Epochen und Besiedlungen. Insbesondere die Römer haben ihre Spuren hinterlassen. In der Umgebung können verschiedene römische Ausgrabungen besichtigt werden, wie etwa die Wasserleitung nach Köln - eines der längsten Aquädukte des Römischen Imperiums -, eine Tempelanlagen sowie die Römische Kalkbrennerei in Iversheim direkt an der B51.
Auf Orchideen-Expedition
In fußläufiger Entfernung vom FriedWald Bad Münstereifel entfernt und nahe des historischen Stadtkerns liegt Nordrhein-Westfalens reichstes Orchideen-Vorkommen. In den Sommermonaten blühen im Naturschutzgebiet "Eschweiler Tal und Kalkkuppen" 33 verschiedene heimische Orchideenarten. Der Bürgermeister der Stadt Bad Münstereifel, Alexander Büttner, bezeichnet das Orchideenvorkommen als "das Naturerlebnishighlight im Stadtgebiet". Seit vielen Jahren bietet die Naturschutzstation des städtischen Forstamtes "Grube Toni" in Bad Münstereifel-Kalkar in Zusammenarbeit mit dem "Arbeitskreis Heimische Orchideen", Führungen zur Orchideenblüte an. Zusammen mit dem Naturpark Nordeifel wurde sogar eine "Orchideen-Expedition" erarbeitet.
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Bäume für WWF-Testamentsspender im FriedWald Bad Münstereifel:
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In Kooperation mit FriedWald bietet der WWF (World Wide Fund For Nature) seinen Spenderinnen und Spendern die Möglichkeit zu einer Bestattung im FriedWald Bad Münstereifel. Inmitten des Waldes wurden sechs Bäume für diesen Zweck ausgewählt. Die dort gekennzeichneten Bäume, deutlich am berühmten WWF-Panda erkennbar, sind ausschließlich Testamentsspenderinnen und -spendern des WWF vorbehalten. [mehr]
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Alexander Büttner, Bürgermeister von Bad Münstereifel:
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"Bad Münstereifel ist ein Städtchen mit einer einmalig schönen Natur- und Kulturlandschaft. Wer mit offenen Augen und Ohren durch die Kurstadt geht, entdeckt, dass sie mehr zu bieten hat als den historischen Stadtkern. Und wer mit offenen Augen und Ohren durch den FriedWald geht, erlebt ihn als Ort, an dem Mensch und Natur eins werden können."
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Rund um den FriedWald Bad Münstereifel:
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Eröffnung: 8. März 2006 Größe: 45 Hektar Baumarten: 150-jähriger Eichenbestand mit Hainbuche, Buche, Kirsche, Linde Besonderheit: St.-Antonius-Kapelle, Jakobspilgerweg Region: Eifel Bundesland: Nordrhein-Westfalen
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